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Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,

die Hilfen von Bund und Land für Betriebe in der Corona-Krise werden weiter verbessert und angepasst. Über alle Neuerungen informieren wir Sie auf unsere Internetseite ihk-sh.de. Dieser Newsletter gibt Ihnen einen schnellen Überblick über den heutigen Stand. Rufen Sie uns gerne an, wenn Sie individuelle Fragen haben: Die IHK Flensburg hat ihr Beraterteam erweitert; Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen wurden dafür kurzfristig geschult und helfen Ihnen dabei, in der Krise die verantwortlichen Stellen und richtigen Ansprechpartner zu finden.

Bei der Zustellung der letzten Newsletter-Ausgabe gab es leider in einigen Fällen technische Probleme, sodass der Versand an einige Adressen stark verspätet erfolgte. Dafür bitten wir um Entschuldigung. Mittlerweile hat unser IT-Dienstleister Abhilfe geschaffen.


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ANPASSUNGEN IM SOFORTHILFEPROGRAMM DES LANDES
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NEU IN SACHEN KURZARBEITERGELD
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STEUERLICHE ERLEICHTERUNGEN
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KINDERBETREUUNG: ENTSCHÄDIGUNGSANSPRUCH FÜR ERWERBSTÄTIGE
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KURZFRISTIGER BRANCHENWECHSEL
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ANPASSUNGEN IM SOFORTHILFEPROGRAMM DES LANDES

Das Antragsformular für die direkten Zuschüsse aus dem Soforthilfeprogramm ist überarbeitet worden und soll ab 2. April als Online-Version zur Verfügung stehen: www.ib-sh.de/produkt/corona-soforthilfe-programm/

Ab sofort ist der Bezug von Arbeitslosengeld II nicht länger ein Ausschlusskriterium für einen Zuschuss. Auch können jetzt alle jungen und frisch gegründeten Betriebe einen Zuschuss beantragen, die vor dem 1. April 2020 am Markt waren. Über die genauen Änderungen wollen Land und IB.SH ab 2. April mit einem Frage-Antwort-Katalog informieren, ebenfalls unter dem oben genannten Link. Ab 1. April können die Banken zudem Darlehen aus dem IB.SH-Mittelstandssicherungsfonds an die von der Krise besonders hart getroffenen Betriebe des Beherbergungsgewerbes und der Gastronomie in Schleswig-Holstein ausgeben.
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NEU IN SACHEN KURZARBEITERGELD

Wer vom 1. April bis 31. Oktober 2020 Kurzarbeitergeld bezieht, kann über eine zusätzliche Beschäftigung in einem systemrelevanten Beruf (zum Beispiel in der Pflege, im Lebensmitteleinzelhandel oder in der Landwirtschaft) Geld hinzuverdienen. Angerechnet wird der Hinzuverdienst erst dann, wenn er zusammen mit dem Kurzarbeitergeld das ursprüngliche reguläre Einkommen übersteigt.
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STEUERLICHE ERLEICHTERUNGEN

Der sogenannte "Katastrophenerlass" ermöglicht es Unternehmen, die von der Corona-Krise unmittelbar betroffen sind, die Herabsetzung von Vorauszahlungen und die Stundung von fälligen und fällig werdenden Steuern einfach und unbürokratisch zu beantragen. Dies betrifft unter anderem die Einkommensteuer, die Körperschaftssteuer und die Umsatzsteuer.

Die Herabsetzung der Vorauszahlungen ist nicht nur für zukünftige Steuerzahlungen (zum Beispiel Einkommensteuervorauszahlung 10. Juni 2020), sondern auch rückwirkend für schon gezahlte Vorauszahlungen (zum Beispiel 10. März 2020) möglich, sodass in diesen Fällen eine Rückerstattung auf Antrag in Frage kommt. Die Stundungen sollen "in der Regel" zinslos erfolgen. Einen vereinfachten Vordruck finden Sie HIER.

Bei der Umsatzsteuer sieht Schleswig-Holstein für Unternehmen, die eine Dauerfristverlängerung nach §§ 46ff UStDV beantragt haben, zusätzlich die Möglichkeit vor, die Sondervorauszahlung auf null setzen zu lassen. Dies soll grundsätzlich nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung authentifiziert übermittelt werden.

Der Katastrophenerlass umfasst nicht die Stundung der Lohnsteuer; diese ist nach § 222 Satz 3 AO nicht möglich. Hier müssen sich die Unternehmer gegebenenfalls mit dem Finanzamt individuell in Verbindung setzen und eine Verschiebung beantragen.

Für Herabsetzungen der Gewerbesteuervorauszahlungen müssen zunächst der Gewerbeertrag und der Gewerbesteuermessbetrag vom Finanzamt korrigiert werden; dies muss beim Finanzamt beantragt werden. Für eine eventuelle Stundung der Gewerbesteuervorauszahlung müssen sich Unternehmen direkt an die Kommune wenden.
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KINDERBETREUUNG: ENTSCHÄDIGUNGSANSPRUCH FÜR ERWERBSTÄTIGE

Mit dem „Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ wurde ein Entschädigungsanspruch für Erwerbstätige geschaffen, die ihrer Tätigkeit nicht nachkommen können, weil Schulen und andere Betreuungseinrichtungen auf behördliche Anweisung geschlossen wurde und sie deshalb Kinder unter zwölf Jahre oder Behinderte zu Hause betreuen müssen. Der Antrag kann beim Landesamt für soziale Dienste gestellt werden. Informationen finden Sie HIER.
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KURZFRISTIGER BRANCHENWECHSEL

auf der Internetseite kofw-sh.de/branchenwechsel bietet das Kompetenzzentrum
Fachkräftesicherung und Weiterbildung Schleswig-Holstein Unternehmen die Möglichkeit, sich zum Zwecke einer befristeten Arbeitnehmerüberlassung („kurzfristiger Branchenwechsel“) in der Corona-Krise zusammenzufinden. Unternehmen können hier akuten Personalbedarf kommunizieren – oder bei Personalüberhang – ihre Mitarbeiter zeitlich befristet an andere Unternehmen „ausleihen“, anstatt sie in Kurzarbeit zu schicken.

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