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Sehr geehrter Herr Carl,

in unserem Newsletter "Umwelt / Energie / Arbeitsschutz" informieren wir Sie monatlich aktuell über folgende Themen:
- Editorial
- Aktuelles aus OWL
- Umweltschutz und Ressourceneffizienz
- Energie und Klimaschutz
- Arbeitsschutz

Der Newsletter richtet sich an Unternehmen (Geschäftsführer und Mitarbeiter aus den Bereichen Umwelt, Energie, Arbeitsschutz), Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre IHK Lippe
Energiewende 2020: Vom Ausstieg und Einstieg
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24.02.2020: Energierecht für industrielle Stromverbraucher
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02.04.2020: Folgen des Klimawandels für Unternehmen: Risiken kennen und bewerten, Maßnahmen treffen
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Bis 6. April bewerben: Bundespreis ecodesign
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Nepper, Schlepper ... Betrügerische Schreiben im Zusammenhang mit dem Verpackungsregister
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Verpackungsrücknahme und -entsorgung in Europa - Aktuelle Entwicklungen
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Änderung des BattG: Bringen Sie sich bis 20. Februar in DIHK-Stellungnahme ein
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Geologiedatengesetz im Bundesrat: Ausschüsse empfehlen weitreichende Änderungen
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Harmonisierte Giftinformationen: Fristverschiebung in Chemikaliengesetz übertragen
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REACH: Neue Stoffe auf der Kandidatenliste
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REACH: Eigenkontrolle der KMU-Angaben / Erweiterung der Vollständigkeitsüberprüfung
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REACH: Neue FAQs zu Anforderungen für Nanomateralien
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REACH: Umweltausschuss des EU-Parlaments will Blei aus PVC verbannen
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Chemikalienregulierung: ECHA kündigt Tool zur Onlinesuche für Unternehmen an
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Bundeskabinett beschließt Rohstoffstrategie
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Kreislaufwirtschaft: EU-Parlament fordert strenge Vorgaben
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Europäische Kommission präsentiert Arbeitsprogramm für 2020
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VDI-Publikation: Mit zirkulärer Wertschöpfung gegen wachsende Müllberge
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Jugendstudie: Klima- und Umweltschutz stehen hoch im Kurs
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Spitzenausgleich wird auch 2020 gewährt
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Smart Meter Rollout kann starten
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Ladesäulenpflicht für Unternehmensgebäude kommt
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progres.nrw – Markteinführung: Fördermittel können beantragt werden
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Energetische Gebäudesanierung: Förderprogramme bei BAFA und KfW ausgebaut
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UBA veröffentlich umfassenden Leitfaden zum Energiemanagement
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Kohleausstiegsgesetz: DIHK nimmt Stellung zum Kabinettsbeschluss
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Strompreiskompensation: Konsultation zu neuen Beihilferegeln läuft bis 10. März
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Rekordrückgang der CO2-Emissionen im europäischen Stromsektor
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BMWi: Entwurf einer Nationalen Wasserstoffstrategie
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EU Green Deal: Kommission präsentiert Pläne zur Finanzierung
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LANUV: Daten und Karten zu Energieverbrauch und Erzeugung in NRW
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EEG-Umlage: Beihilferechtliche Auswirkungen der Teilfinanzierung aus dem Bundeshaushalt
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EEG-Konto 2019 stark rückläufig
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Batterien für Elektroautos: Faktencheck und FAQs zur Elektromobilität
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Klimakosten: Begrenzung auf max. 2°C Erwärmung am günstigsten
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acatech-Position: Kluger Mix zentraler und dezentraler Elemente im Energiesystem erforderlich
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BAuA: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis
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Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Zwei neue Methoden
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Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert
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Editorial
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Energiewende 2020: Vom Ausstieg und Einstieg

Ein Jahr hat es gedauert, bis die Bundesregierung auf Grundlage der Empfehlungen der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ (KWSB) einen Gesetzentwurf zum Kohleausstieg vorgelegt und zur Konsultation gestellt hat. Den Verbänden wurden nicht mehr als 22 Stunden und 45 Minuten zur Kommentierung des mit heißer Nadel gestrickten Entwurfs eingeräumt. Nachdem das Bundeskabinett den Text verabschiedet hat, beginnt nun das parlamentarische Verfahren.

Hinsichtlich des Ausstiegs aus der Kohle werden die wesentlichen Eckpunkte des Kompromisses der KWSB umgesetzt: Bis Ende 2022 sinkt die installierte Leistung aller Kohlekraftwerke auf 30 Gigawatt (GW). 2030 sind dann noch 9 GW Braun- und 8 GW Steinkohle am Markt. Bis 2038 soll schließlich der vollständige Ausstieg aus der Kohleverstromung vollzogen sein. Deutschland wäre damit das einzige Land weltweit, dass aus Kern- und Kohlekraft aussteigt. Ob das gelingt, soll in Zukunft deutlich engmaschiger überwacht werden. Die Energiewende im Stromsektor wird durch ein detailliertes Monitoring begleitet, auch bezüglich Versorgungssicherheit und Strompreisen. Für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen ist dies von herausragender Bedeutung.

Bei den Strompreisentlastungen weicht der Gesetzentwurf allerdings deutlich von den Empfehlungen der Kommission ab. Der ab 2023 geforderte Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zu den Übertragungsnetzentgelten ist lediglich als „Kann-Bestimmung“ enthalten. Hier hätten sich die Unternehmen ein deutlicheres Bekenntnis gewünscht.
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung weicht auch insoweit von den Empfehlungen der KWSB ab, als Steinkohlekraftwerke ab 2027 grundsätzlich ohne Entschädigung aus dem Markt genommen werden sollen. Sollten die Auktionen, die bis 2026 vorgesehen sind, ab 2024 unterzeichnet sein, greift schon dann der Grundsatz der entschädigungsfreien Stilllegung. Klagen der Kraftwerksbetreiber sind absehbar. Auch für das Investitionsklima in Deutschland ist es keine gute Nachricht, wenn auf diese Art in Eigentumsrechte eingegriffen wird.

Einstieg mit der nationalen Wasserstoffstrategie
Nachdem der Ausstieg aus der Kohleverstromung in die Wege geleitet wurde, hat die Bundesregierung nun auch eine Strategie für einen Einstieg vorgelegt: Wasserstoff soll zukünftig eine Schlüsselrolle in der Energiewende zukommen. Als speicherfähiger Energieträger wäre dieser sektorübergreifend einsetzbar und könnte zudem als Grundstoff in der Industrie genutzt werden. Als billiger Lastenesel für Stromversorgung und Prozesswärme wird er die Kohle allerdings auf lange Sicht nicht ersetzen können. Die Strategie des Bundeswirtschaftsministeriums legt den Schwerpunkt stattdessen darauf, Wasserstoff als alternativen Energieträger in den naheliegenden Anwendungsbereichen wie den Verkehr und als Rohstoff für die Industrie zu etablieren.

Mit den 35 zum Teil konkreten, aber häufig auch bereits laufenden Maßnahmen soll bis 2030 das Ziel erreicht werden, 20 Prozent des in Deutschland verbrauchten Wasserstoffs (derzeit 55 TWh) CO2-frei herzustellen. Als Ansporn dient auch das Ziel, bis 2030 20 Prozent des Endenergieverbrauchs im Verkehr durch erneuerbare Energien zu decken. Zusätzlich wird hierfür ein unterstützendes Ziel von drei bis fünf Gigawatt Elektrolyseurleistung in Deutschland festgelegt. Würden diese Anlagen die Hälfte des Jahres Wasserstoff produzieren – d. h. nicht nur mit „Überschussstrom“ arbeiten – ließe sich das Ziel von rund 11 TWh allein mit der Elektrolysetechnik erreichen. Wie anspruchsvoll dieser Weg jedoch ist, zeigt der Umstand, dass sich bisher nur Investoren aus dem regulierten Netzgeschäft mit ersten Projekten der 100 MW-Klasse in Stellung bringen.

Auf dem Weg zum vermehrten Wasserstoffeinsatz gibt es noch eine Reihe von Hemmnissen abzubauen. Die wesentliche Herausforderung wird in der Strategie benannt: CO2-freier Wasserstoff muss für die Nutzer attraktiv, d. h. vor allem günstiger werden. Ein wichtiges Signal für dessen Wettbewerbsfähigkeit ist, dass sich die Strategie nicht nur auf grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien beschränkt. Sie erkennt auch das Potenzial des Wasserstoffs an, der mithilfe von Erdgasreformierung und -pyrolyse produziert wird.

Dass für einen business case der Elektrolyse mit Ökostrom die Strom(neben)kosten deutlich zu hoch sind, schreibt die Bundesregierung zwar pflichtgemäß auf. Von Interesse wäre allerdings die Abhilfe: Dass die CO2-Bepreisung zentrales Lenkungsinstrument sein soll, ist positiv für Kohärenz und Technologieoffenheit in der Energiepolitik. Der dafür weiterhin notwendige Schritt einer grundlegenden Abgaben- und Umlagenreform, insbesondere einer alternativen Finanzierung der EEG- und KWK-Umlage, bleibt als Prüfauftrag im Ungefähren. Die Frage, wo der zusätzliche Ökostrom herkommen soll, wird nur ansatzweise über die Aussicht auf mehr Offshore-Windstrom beantwortet. Importe kommen dafür noch nicht in Frage, da mit nennenswerten Mengen an Wasserstoff auf internationalen Märkten erst Ende der 20er Jahre zu rechnen ist.

Der Strategieentwurf ist trotz der verbliebenen Fragezeichen ein Meilenstein, der übergreifend Ziele, Potenziale, Schwerpunkte und konkrete Maßnahmen benennt. Unter dem Strich ein guter Einstieg!

Autoren: Dr. Sebastian Bolay und Till Bullmann (DIHK)
Aktuelles aus OWL
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24.02.2020: Energierecht für industrielle Stromverbraucher

Termin: 24. Februar 2020, 13:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Ostwestfalen, Elsa-Brändström-Str. 1 - 3, Bielefeld
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen
Anmeldung bis 17. Februar 2020 beiBenjamin Lowack, IHK Ostwestfalen

Das Energierecht wird durch die sich stetig verändernden Erfordernisse der Energiewende immer komplexer. Die Anforderungen an die interne Organisation und an die Dokumentation werden größer, die Meldepflichten nehmen zu. Das wirkt sich auf das Tagesgeschäft und die Geschäftsprozesse aus.

Rechtsanwalt Dr. Max Peiffer aus München gibt einen ganzheitlichen Überblick über die einschlägigen Regelungen wie EEG, EnWG, StromStG, KWKG und StromNEV.
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Workshop

02.04.2020: Folgen des Klimawandels für Unternehmen: Risiken kennen und bewerten, Maßnahmen treffen

Termin: 2. April 2020, 13:00 bis 17:00 Uhr
Ort: IHK Lippe, Leonardo-da-Vinci-Weg 2, Detmold
Veranstalter: IHKs Lippe und Ostwestfalen, EnergieAgentur NRW
Teilnahme: kostenfrei, Teilnehmendenzahl begrenzt
Verbindliche Anmeldung: bis 26. März 2020
Mitzubringen: internet-fähiger Laptop (WLAN ist vorhanden)

Die Auswirkungen des Klimawandels werden spürbar. Das betrifft auch Unternehmen. Für die Zukunftssicherung Ihres Unternehmens stellen sich deshalb viele Fragen. Welche direkten und indirekten Folgen kann der Klimawandel auf die eigene Produktion haben? Wie können Sie die Risiken an Ihrem Standort bewerten? Welche Maßnahmen sind heute oder in Zukunft sinnvoll?

Lernen Sie kurz- und langfristige Folgen des Klimawandels für Unternehmen, konkrete Möglichkeiten zur Anpassung und ein Tool zur Risikobewertung kennen.
Umweltschutz und Ressourceneffizienz
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Bis 6. April bewerben: Bundespreis ecodesign

Bis zum 6. April 2020 können Unternehmen aller Größen und Branchen, Designerinnen und Designer sowie Studierende innovative Lösungen einreichen und sich um den Bundespreis ecodesign 2020 bewerben. Der Preis zeichnet nachhaltige und herausragend gestaltete Produkte, Dienstleistungen und Konzepte aus und wird vom Bundesumweltministerium und dem Umweltbundesamt ausgelobt.


(Quelle Bundespreis ecodesign)

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Nepper, Schlepper ... Betrügerische Schreiben im Zusammenhang mit dem Verpackungsregister

Das sogenannte “Bundeszentralregister für Verbund-Verpackungsstoffe”, Berlin gibt sich derzeit als offizielle Stelle aus und verlangt Geld für eine angebliche Registrierung im Zuge des Verpackungsgesetzes. Es handelt sich dabei um einen Betrugsversuch. Bitte informieren Sie uns über den Eingang solcher Schreiben. Betroffene Unternehmen können Strafanzeige erstatten.


(Quelle DIHK)

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Verpackungsrücknahme und -entsorgung in Europa - Aktuelle Entwicklungen

Der Bereich Umwelt der AHK Frankreich hat auch in diesem Jahr eine Übersicht zu den aktuellen Entwicklungen der Verpackungsrücknahme und -entsorgung in ausgewählten europäischen Staaten erstellt.

(Quelle AHK Frankreich)
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Batterie
© cintersimone Pixabay



Änderung des BattG: Bringen Sie sich bis 20. Februar in DIHK-Stellungnahme ein

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat den Referentenentwurf zur Änderung des Batteriegesetzes in die Verbändeanhörung gegeben. Darüber hinaus bittet das BMU ausdrücklich um konkrete Ergänzungen und Änderungen bezüglich der Gesetzesanpassung. Betroffene Unternehmen können bis 20. Februar Anregungen zu einer Stellungnahme des DIHK abgeben. Dazu hat die IHK Lippe einen Fragebogen veröffentlicht.


(Quelle DIHK)

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Bohrung Geologie
© Pixabay CCO



Geologiedatengesetz im Bundesrat: Ausschüsse empfehlen weitreichende Änderungen

Die Ausschüsse im Bundesrat haben zahlreiche Änderungen am Kabinettsentwurf des Geologiedatengesetzes vorgeschlagen. Der DIHK lehnt viele davon ab. Mitte Februar wird der Bundesrat über die Anträge abstimmen. Im Bundestag wird das Gesetz voraussichtlich erstmals am Anfang März beraten.


(Quelle DIHK)

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Harmonisierte Giftinformationen: Fristverschiebung in Chemikaliengesetz übertragen

Die Verschiebung der ersten Anwendungsfrist der sogenannten "Harmonisierten Giftinformationen" (Anhang VIII der europäischen CLP-Verordnung) auf Januar 2021 ist durch eine Änderung des Chemikaliengesetzes in nationales Recht übertragen worden.


(Quelle DIHK)

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Chemie
© Chemie BW



REACH: Neue Stoffe auf der Kandidatenliste

Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat im Rahmen der REACH-Verordnung vier weitere Stoffe als besonders besorgniserregende Stoffe (SVHCs) eingestuft und in die sogenannte Kandidatenliste aufgenommen.


(Quelle DIHK)

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Chemikalien
© Zol / fotolia



REACH: Eigenkontrolle der KMU-Angaben / Erweiterung der Vollständigkeitsüberprüfung

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) plant eine zeitnahe Überprüfung der korrekten Selbsteinstufung als KMU, die Unternehmen zwischen 2016 und 2019 im Rahmen der Stoffregistrierungen gemäß REACH vorgenommen haben. Hintergrund ist die Inanspruchnahme damit verbundener Vergünstigungen. Darüber hinaus will die ECHA die Vollständigkeitsüberprüfung der Dossiers ausweiten.


(Quelle DIHK)

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REACH: Neue FAQs zu Anforderungen für Nanomateralien

Seit dem 1. Januar 2020 bestehen im Rahmen der REACH-Verordnung spezifische Anforderungen für die Registrierung sogenannter Nanoformen von Stoffen. Dazu hat der REACH-CLP-Biozid Helpdesk der Bundesbehörden neue "Fragen und Antworten" veröffentlicht.


(Quelle DIHK)

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REACH: Umweltausschuss des EU-Parlaments will Blei aus PVC verbannen

Die zusätzlichen Beschränkungen der Verwendung von Blei und seinen Verbindungen in PVC-haltigen Artikeln im Rahmen der Chemikalienverordnung REACH (Anhang XVII, Eintrag 63.) haben einen Dissens zwischen der EU-Kommission und dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (ENVI) ausgelöst. Der ENVI sprach sich im Januar in einer Mitteilung gegen einen vorausgegangenen Kommissionsvorschlag einer entsprechenden Durchführungsverordnung aus.


(Quelle DIHK)

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Chemikalienregulierung: ECHA kündigt Tool zur Onlinesuche für Unternehmen an

Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) kündigt an, im März 2020 für Unternehmen ein Onlinetool zur Verfügung zu stellen, das per Sucheingabe einen Gesamtüberblick der Regulierung eines jeweiligen Stoffes in der EU bietet.


(Quelle DIHK)

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Rohstoffe Tagebau
© intst / istock



Bundeskabinett beschließt Rohstoffstrategie

Das Bundeskabinett hat Mitte Januar die Rohstoffstrategie der Bundesregierung beschlossen. Damit wird die Rohstoffstrategie von 2010 fortgeschrieben. Ziel der neuen Strategie ist es, die Unternehmen bei einer sicheren, verantwortungsvollen und nachhaltigen Rohstoffversorgung zu unterstützen. Dabei sollen ökologische, ökonomische sowie soziale Aspekte Berücksichtigung finden.


(Quelle DIHK, BMWi)

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Kreislaufwirtschaft: EU-Parlament fordert strenge Vorgaben

Mitte Januar hat sich das EU-Parlament im Rahmen einer sogenannten Entschließung positiv zum EU Green Deal der EU-Kommission geäußert. Es fordert die EU-Kommission insbesondere bei der Kreislaufwirtschaft, aber auch in weiteren umweltpolitischen Bereichen, zu ambitionierten Maßnahmen auf.


(Quelle DIHK)

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Europäische Kommission präsentiert Arbeitsprogramm für 2020

Die Europäische Kommission hat Ende Januar 2020 ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 verabschiedet. Voraussichtlich im März 2020 wird die Europäische Kommission mit dem europäischen Klimaschutzgesetz den ersten Legislativvorschlag zur Umsetzung des Green Deals vorlegen. Das Gesetz soll vor allem die Treibhausgasneutralität als langfristiges Klimaziel für die EU bis zum Jahr 2050 festlegen.


(Quelle DIHK)

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VDI-Publikation: Mit zirkulärer Wertschöpfung gegen wachsende Müllberge

Weltweit wächst das Bewusstsein, dass Werkstoffe nicht endlos aus Primärrohstoffen gewonnen werden können. Dennoch steigt der globale Verbrauch von Rohstoffen weiter an. Die Weiterverwertung gelingt nur zu einem verhältnismäßig kleinen Teil, bei seltenen Erden liegt sie unter einem Prozent. Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sieht in einer zirkulären Wertschöpfung enormes ökologisches und wirtschaftliches Potenzial. Die wichtigsten Handlungsfelder sind in der Publikation „Zirkuläre Wertschöpfung“ zusammengefasst.

(Quelle VDI)
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Jugendstudie: Klima- und Umweltschutz stehen hoch im Kurs

Für junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit zum Engagement und vertraut auf die Demokratie. Sie sind der Meinung, dass vor allem die Regierung, die Industrie und jeder Einzelne mehr für Klima und Umwelt tun können. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“, die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes (UBA) erstellt hat.

(Quelle UBA)
Energie und Klimaschutz
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Spitzenausgleich wird auch 2020 gewährt

Das Bundeskabinett hat bestätig, dass das produzierende Gewerbe seine Ziele bei der Reduktion der Energieintensität erreicht hat. Folglich wird der sogenannte Spitzenausgleich (§ 55 EnergieStG, § 10 StromStG) für das Antragsjahr 2020 gewährt.


(Quelle Bundesfinanzministerium)

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Stromverbrauch
© Gina Sanders / Fotolia



Smart Meter Rollout kann starten

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat am 31. Januar 2020 die lang erwartete Markterklärung für intelligente Messsysteme vorgelegt. Damit beginnt die verpflichtende Ausstattung von Messstellen mit Smart Metern zunächst bei Letztverbrauchern mit einem Stromverbrauch von 6.000 bis 100.000 kWh im Jahr.


(Quelle DIHK)

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© m-imagephotography iStock



Ladesäulenpflicht für Unternehmensgebäude kommt

Der DIHK hat sich an der Verbändeanhörung zum Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) mit einer Stellungnahme beteiligt. Das Gesetz regelt die Umsetzung der Ladesäulenpflicht in Gebäuden. Es setzt die EU-Gebäuderichtlinie in deutsches Recht um. Bei Renovierungen und neuen Gewerbeimmobilien mit mehr als 10 Parkplätzen müssen Eigentümer Vorverkabelungen und mindestens einen Ladepunkt errichten. Ab 2025 ist ein Ladepunkt je Nichtwohngebäude vorgeschrieben. KMU werden ausgenommen.


(Quelle DIHK)
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Geld
© MarianVejcik / iStock



progres.nrw – Markteinführung: Fördermittel können beantragt werden

Unternehmen können über das Förderprogramm "progres.nrw – Markteinführung" wieder Zuschüsse für klimafreundliche Technologien beantragen. Für das Jahr 2020 können ab sofort Anträge bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden.


(Quelle Bezirksregierung Arnsberg

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Energetische Gebäudesanierung: Förderprogramme bei BAFA und KfW ausgebaut

Seit 1. Januar kann die energetische Sanierung von selbstgenutztem Wohneigentum steuerlich gefördert werden. Mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizungsanlagen werden nicht mehr gefördert. Das gilt auch für die Programme des BAFA und der KfW, deren Fördersätze deutlich erhöht worden sind. Beide Programme stehen Unternehmen aller Größen offen.


(Quelle DIHK)

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2020-02 EnMS in der Praxis UBA
© UBA



UBA veröffentlich umfassenden Leitfaden zum Energiemanagement

Die Norm ISO 50001 hat sich seit ihrer Veröffentlichung im Jahr 2011 als internationaler Standard für das Energiemanagement etabliert. Der neue Praxisleitfaden des Umweltbundesamtes (UBA) wurde im Vergleich zur ersten Auflage grundlegend überarbeitet. Checklisten sowie Informationen zur Investitionsrechnung und zur High-Level-Struktur der ISO-Managementsysteme runden die Publikation ab.


(Quelle UBA)

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Braunkohle Tagebau Bagger
© Peter Saeckel - Fotolia



Kohleausstiegsgesetz: DIHK nimmt Stellung zum Kabinettsbeschluss

Das Bundeskabinett hat Ende Januar das Gesetz zur Reduzierung und zur Beendigung der Kohleverstromung und zur Änderung weiterer Gesetze beschlossen. Es regelt vor allem die Stilllegung der Kohlekraftwerke. Der DIHK hat zum Gesetz Stellung genommen.


(Quelle DIHK)

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Strompreiskompensation: Konsultation zu neuen Beihilferegeln läuft bis 10. März

Die Europäische Kommission hat einen ersten Entwurf der Beihilfeleitlinien für die Kompensation der indirekten Kosten des Europäischen Emissionshandelssystems (sog. Strompreiskompensation) veröffentlicht. Bis zum 10. März 2020 können Interessenträger ihre Bewertung im Rahmen einer öffentlichen Konsultation einreichen.


(Quelle DIHK)

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2020-02 CO2 Europa Strom Agora
© Agora Energiewende



Rekordrückgang der CO2-Emissionen im europäischen Stromsektor

Die CO2-Emissionen der europäischen Stromproduktion sind im Jahr 2019 um 120 Millionen Tonnen bzw. 12 Prozent gesunken. Das schätzen der Think Tank Agora Energiewende und die Nichtregierungsorganisation Sandbag in einer aktuelle Analyse. Hauptgrund: steigende Preise im Europäischen Emissionshandel und die dadurch stark rückläufige Kohleverstromung.


(Quelle DIHK)

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Tropfen
© John Foxx / Stockbyte



BMWi: Entwurf einer Nationalen Wasserstoffstrategie

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat Ende Januar den Entwurf für eine nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung in die Ressortabstimmung gegeben. Der Kabinettsbeschluss soll noch im ersten Quartal folgen. Wasserstoff soll in der Energiewende künftig eine Schlüsselrolle zukommen, da er als speicherfähiger Energieträger sektorübergreifend einsetzbar ist und auch als Grundstoff in der Industrie angewendet werden kann.


(Quelle DIHK)

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EU Green Deal: Kommission präsentiert Pläne zur Finanzierung

Nach Schätzungen der Europäischen Kommission sind allein zur Erreichung der bestehenden klima- und energiepolitischen Ziele der EU bis 2030 jährliche Mehrinvestitionen in Höhe von 260 Milliarden Euro notwendig. Sollten die Ziele, wie von der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Rahmen des Green Deals gefordert, weiter verschärft werden, würde der Investitionsbedarf noch höher ausfallen.


(Quelle DIHK)

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LANUV: Daten und Karten zu Energieverbrauch und Erzeugung in NRW

Von der Erzeugung, über die Bereitstellung bis zum Verbrauch: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV) hat alle verfügbaren Energiedaten in einem neuen Online-System zusammengefasst. Mit den über 80 Diagrammen und Tabellen werden die Entwicklungen im Energiebereich in NRW nachgezeichnet.


(Quelle LANUV)

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EEG-Umlage: Beihilferechtliche Auswirkungen der Teilfinanzierung aus dem Bundeshaushalt

Im Zuge des Klimapakets wurde vereinbart, die EEG-Umlage durch Mittel aus dem Bundeshaushalt zu senken. Beihilferechtlich gesehen ist das keine triviale Angelegenheit, wenn man davon ausgeht, dass das aktuelle EEG entsprechend des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom März 2019 keine Beihilfe darstellt. Die Stiftung Umweltenergierecht hat in einem Papier ausgearbeitet, welche Möglichkeiten der Gesetzgeber hat, um das EEG beihilfefrei zu halten.


(Quelle DIHK)

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Photovoltaik Netz
© @nt - Fotolia



EEG-Konto 2019 stark rückläufig

Im vergangenen Jahr schmolz das EEG-Konto rapide ab: Gegenüber 2018 sank es um rund 2,5 Mrd. auf 2 Mrd. Euro Guthaben zum Jahreswechsel. Der Höchststand war im März mit einem Guthaben von 6 Mrd. Euro erreicht worden. Hintergrund sind wachsende Auszahlungen an EEG-Anlagen in Höhe von 900 Mio. Euro und sinkende Einnahmen aus der EEG-Umlage (-2,2 Mrd. Euro), da diese von 2018 auf 2019 um knapp 0,4 Cent/kWh gesenkt wurde.


(Quelle DIHK)

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Batterien für Elektroautos: Faktencheck und FAQs zur Elektromobilität

Welche Umweltbilanz haben Elektroautos? Wie entwickeln sich Reichweite, Wirtschaftlichkeit und die Ladeinfrastruktur langfristig? Führt die Elektromobilität zu Arbeitsplatzverlusten? Diesen und vielen anderen Fragen entlang der Batterie-Wertschöpfungskette geht das Fraunhofer ISI in einem Policy Brief nach. Zentrale Aussage: Einer breiten Marktdiffusion von Elektroautos steht nichts im Wege, jedoch sind noch zahlreiche Herausforderungen anzugehen.

(Quelle idw-online)
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Klimakosten: Begrenzung auf max. 2°C Erwärmung am günstigsten

Die Klimakosten sind wahrscheinlich am geringsten, wenn die globale Erwärmung auf höchstens 2 Grad Celsius begrenzt wird. Das Klimaziel des Paris-Abkommens ist also auch das wirtschaftlich sinnvollste, zeigen jetzt Potsdamer Forscher in einer neuen Studie. Mit Hilfe von Computersimulationen haben sie die Kosten durch Klimaschäden mit den Kosten der Treibhausgasreduzierung verglichen.

(Quelle idw-online)
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acatech-Position: Kluger Mix zentraler und dezentraler Elemente im Energiesystem erforderlich

Nur mit einem klugen Mix aus zentralen und dezentralen Technologien wird die Energieversorgung bis zum Jahr 2050 klimafreundlich, sicher und wettbewerbsfähig. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech) in ihrer Stellungnahme „Zentrale und dezentrale Elemente im Energiesystem“. Alle Möglichkeiten für den Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen müssten genutzt, der Netzausbau schnellstmöglich vorangetrieben sowie eine sichere digitale Steuerung des Energiesystems gewährleistet und alle Elemente in ein funktionierendes Gesamtsystem integriert werden.

(Quelle acatech)
Arbeitsschutz
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Psychische Belastungen Stress
© Wolfgang Bellwinkel / DGUV



BAuA: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis

Arbeitgeber sind verpflichtet, Gefährdungen bei der Arbeit, z.B. durch psychische Belastungen, zu vermeiden. Im Feldforschungsprojekt "Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der betrieblichen Praxis" hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) konkrete Vorgehensweisen in den Betrieben untersucht.


(Quelle BAuA)

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Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Zwei neue Methoden

Das Landesinstitut für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) hat zwei neue Methoden vorgestellt, wie arbeitsbedingte Gefährdungen durch psychische Belastung am Arbeitsplatz festgestellt, reduziert oder sogar vermieden werden können.


(Quelle LIA.nrw)

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GHS Achtung
© IHK



Regeln für Arbeitssicherheit, Arbeitsmedizin und Gefahrstoffe geändert

Im Januar wurde folgende neu gefasste, geänderte bzw. korrigierte Arbeitsmedizinische bzw. Technische Regel veröffentlicht:


- TRGS 500 Schutzmaßnahmen


(Quelle BAuA)

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